Datenwachstum und verteilte Datenhaltung bringen konventionelle Datenverwaltung ans Limit – Datenvirtualisierung etabliert sich als Ausweg

Actifio sieht die Verbindung von Rechenzentren mit der Cloud durch eine zentrale Datenmanagementplattform als erfolgsversprechenden Lösungsansatz

München, den 05. Juli 2016 – In ihrer Studie „Accelerate How You Innovate: Data Center Evolution in the Era of the Cloud“ hat die Initiative „Transform to Better Perform“ ein großes Problem in den Fokus genommen – die Datenexplosion. Dieses ist brisant: Das Datenwachstum nimmt weiter zu und immer mehr Daten werden in der Cloud vorgehalten. Actifio, spezialisiert auf Copy-Data-Virtualisierung, bringt eine neue Technologie ins Spiel, um die in der Untersuchung identifizierten Herausforderungen zu adressieren.

Die Studie berichtet, dass 90 Prozent aller Unternehmensdaten weltweit allein in den letzten zwei Jahren erzeugt wurden, was Unternehmen vor große Herausforderungen stellt. Die Auslagerung von Arbeitslasten in die Cloud ist auch deshalb im Aufwind. Bereits im letzten Jahr nutzten laut Studie weltweit 60 Prozent aller Unternehmen die Cloud für die Ausführung typischer IT-Prozesse. Bis 2017 werden laut Schätzung 73 Prozent aller Daten auf Cloud Plattformen liegen.

Die Schlussfolgerung lautet, dass Unternehmen ihre Rechenzentrums- und Cloud-Strukturen harmonisieren müssen – diese betrifft insbesondere das Datenmanagement. Das exponentielle Datenwachstum bringt viele Rechenzentren in Sachen Ressourcen und Compliance ans Limit. Vor allem der von Unternehmen immer häufiger genutzte Mix aus Rechenzentren und Cloud stellt eine Herausforderung dar, sich weiterhin auf konventionelle Datenverwaltung zu verlassen. Somit ist ein innovativer, zukunftsfähiger Ansatz für das Datenmanagement nötig; eine Lösung, die sowohl das Datenwachstum bewältigt als auch die moderne Datenhaltung in verteilten, unterschiedlichen Umgebungen unterstützt.

Ein Ansatz ist die Virtualisierung von Datenkopien, eine Technologie die es ermöglicht Daten auf einer speziellen Plattform für Copy Data Management über verschiedene Umgebungen hinweg effizient zu verwalten. Isolierte Systeme mit eigenen „Datensilos“ werden dabei ersetzt durch eine zentrale Lösung. Durch die Virtualisierung der Daten entfällt die Notwendigkeit, mehrfach redundante physische Datenkopien vorzuhalten. Die Zunahme an physischen Kopien, die das Datenwachstum in erheblichem Maße zusätzlich befeuert, kann so effektiv im Kern verhindert werden.

„Von einer goldenen Masterkopie lassen sich beliebig viele virtuelle Kopien rollenbasiert bereitstellen. Damit werden nun alle notwendigen Funktionen, die in herkömmlichen Architekturen isolierte Systeme übernehmen,  von einer einzigen Lösung abgedeckt. Durch den geringeren Speicherplatzbedarf virtueller Datenkopien reduzieren sich die Speicherkosten“, erklärt Ann Thueland, Marketing Director EMEA bei Actifio.

Der entscheidende Vorteil angesichts des Trends der verteilten Datenhaltung zwischen Rechenzentren und Cloud-Strukturen: Eine zentrale Copy-Data-Management-Plattform kann in physische, virtuelle und hybride IT-Umgebungen integriert werden. Die Datenvirtualisierung ermöglicht nahtlosen  Datenaustausch in gemischten Rechenzentrums- und Cloud-Strukturen. Die Datenmobilität und der unmittelbare Datenzugriff in Unternehmen werden entscheidend verbessert, nicht nur bei der Migration in die Cloud oder zwischen Rechenzentren. Die schnelle Bereitstellung und Verlagerung großer Datenmengen kommt insbesondere Anwendungsfällen in Entwicklungs- und Testumgebungen entgegen.

Zudem können Unternehmen mittels Datenvirtualisierung ihre Compliance-Vorgaben lückenlos einhalten. „Die unkontrollierbare Verbreitung physikalischer Datenkopien in lokalen Umgebungen und in der Cloud sorgt dafür, dass oft gar nicht klar ist, wie viele Datenkopien es gibt, wo diese liegen und wer darauf Zugriff hat. In Sachen Compliance ist dies ein riesiges Problem. Durch eine zentrale Datenplattform lässt sich die Verbreitung redundanter physischer Datenkopien einfach verhindern. Zugleich ist eine Compliance-gerechte Kontrolle über die Daten durch rollenbasierte Zugriffsrechte und integrierte Maskierung für Entwicklungsprozesse gewährleistet. Es ist bekannt, wo die Master-Datensätze liegen und es ist möglich, den Weg jeder einzelnen virtuellen Kopie genau nachzuvollziehen“, fasst Maximilian Schuck, Solutions Architect DACH bei Actifio, zusammen.

Über Actifio

Actifio virtualisiert Daten, die die Lebensader von Unternehmen in mehr als 30 Ländern auf der ganzen Welt darstellen. Die Virtual Data Pipeline™ Technologie von Actifio ermöglicht es Kunden, ihre Daten schneller, effizienter und einfacher zu verwalten, darauf zuzugreifen und zu sichern. Hierzu werden die Daten vom physischen Speicher befreit, ähnlich wie ein Hypervisor die Rechenkapazität von physischen Servern entkoppelt. Für Enterprise-Backup-Modernisierung, sofortigen Self-Service-Datenzugriff oder die Geschäftstransformation bei Serviceprovidern ist Actifio die erste und einzige Wahl zur radikal einfachen Virtualisierung von Datenkopien. Weitere Informationen finden Sie unter www.actifio.com/de oder folgen Sie uns auf Twitter @actifiodach.